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Annas Traum


Weich, so schön weich. Wind, woher kommt der? Oh, ich kann Häuser sehen, kleine, ganz viele. Die Wolken ganz nah.
"Na, wie gefällt es dir. Dieser Flug durch die Lüfte?" Ja, viel besser, als im Flieger, viel viel besser". Der riesige Vogel fliegt immer höher. Anna kann die Berge sehen, Flüsse, Seen und Wälder. Sie stöhnt. "Allmählich wird mir schwindlig", denkt sie. Der riesige Vogel gleitet langsam wieder nach unten. Jetzt kann Anna Straßen und Autos sehen. Schön weich fühlen sich die Federn des Vogels an. Sie hält sich krampfhaft an ihnen fest. "Alles gut, willst du landen", fragt der Vogel. Anna ruft: "Ja, ja, jetzt ist es genug!"
Der Vogel dreht sich zur Seite und Anne fällt heraus aus den weichen Vogelfedern auf den harten Boden. Sie setzt sich hin und reibt sich verdutzt die Augen. "Na, was machst du denn auf dem Läufer vor deinem Bett", fragt ihre Mutter überrascht. "Bist du aus dem Bett gefallen". Anna schüttelt ihren Kopf. "Halb so wild. Ich bin vom Rücken des Riesenvogels gefallen", schmunzelt sie. Ihre Mutter sieht sie an und verlässt kopfschüttelnd Annes Zimmer.
"Ach, was für ein schöner Traum", seufzt Anna und legt sich wieder in ihr Bett.


Auszüge aus Gedicht- und Geschichtsheften/2008 - Texte urheberrechtlich geschützt!